CS Handgelenk
Das Handgelenk ist sehr komplex und muss holistisch im größeren Zusammenhang - HWS, Ellenbogen, Unterarm, Hand - betrachtet werden. Typischerweise zeigen sich sog. "Double crush" Phänomene distal. Auslösend sind Kompressionszustände des Plexus cervicalis, sowie dem Plexus brachialis und der Arteria subclavia zwischen den anterioren und medialen Scalenii innerhalb des costo-chondralen Raums, unterhalb des M. pectoralis minor und in der Axilla. Diese nähren die Pathologie des Handgelenks, obwohl die Primärstörung (s.o.) proximal zu suchen ist. Aus diesem Grund müssen immer zuerst die proximalen Dysfunktionen von Gefäßen und Nerven behandelt werden, bevor die nachfolgenden CS zum Einsatz kommen. Untersuchung und Behandlung erfolgen demnach in dieser Reihenfolge: 1. Fibrosierung der HWS und obere BWS 2. Anheftung der Nervenwurzeln der HWS und oberen BWS 3. Biomechanik der Wirbelsäule (Becken, Sacrum, Wirbelsäule)